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Optiker Neese

Inh. Stephanie Schumacher

Bahnhofstr. 51
29525 Uelzen

Tel.: 0581 / 53 07

A

Absorbtion
Filterwirkung durch Herabsetzung der Intensität einer Strahlung auf ihrem Weg durch einen Stoff aufgrund von Energieabgabe an diesen. Die Absorption gibt an, wieviel Prozent des Lichts z. B. der UV-Strahlung beim Durchgang durch ein Medium (Brillenglas, Linse) gefiltert wird. Gegenteil: Transmission


Achse
Die Achse gibt an,in welche Richtung eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen wird. Die Gragzahl zwischen 0 und 180 Grad bestimmt, in welche Richtung der Cylinder ( Siehe C) in das Brillenglas eingeschliffen werden muss. Besteht keine Hornhautverkrümmung, benötigt man diesen Wert nicht. Das Brillenglas kann dann in alle Richtungen gekrümmt sein.


AGC
AGC ist die Abkürzung für Automatic Gain Control und bedeutet "automatische Verstärkungsregelung". Bei der AGC gibt es zwei Schaltungsvarianten mit unterschiedlichen Auswirkungen bei Hörgeräten:


AGCo
Es handelt sich hier um eine ausgangsgeregelte AGC („o" = output). Das zu laute Signal wird am Hörer des Hörsystems abgeleitet und über eine elektronische Schaltung entgegengesetzt auf den Eingang des Verstärkers geleitet.


AGCi
Es handelt sich hier um eine eingangsgeregelte AGC („i" = input). Das zu starke Signal wird schon am Mikrofon des Hörsystems abgeleitet. Dies bedeutet einen erhöhten Schaltungsaufwand, aber auch eine erhöhte Wirksamkeit.


Akkomodation
Fähigkeit des Auges, sich auf ein Objekt beliebiger Entfernung einzustellen, so dass es scharf gesehen wird. Die Akkommodation nimmt ab dem 40. Altersjahr kontinuierlich nach. Verweis: Alterssichtigkeit


Akku
„Akku" ist die gebräuchliche Abkürzung für Akkumulator. Der Akku kann an Stelle der Batterie zur Energieversorgung des Hörsystems verwendet werden. Ein Akku muss erst über ein Ladegerät mit Energie aufgetankt werden. Inzwischen sind Akkus für jede Batteriegröße lieferbar. Es gibt Hörsysteme, bei denen der Akku zum Aufladen im Gerät bleiben kann. Das Hörgerät wird dann in eine spezielle Ladeschale gelegt. Die Hördauer mit einem Akku beträgt ca. 10 bis 15 Stunden.
Viele Hörsysteme sind deshalb mit einem Akku nicht zu betreiben. Aus diesem Grund gibt es auf dem deutschen Markt auch nur noch eine Akku-Größe.


Akustik
(gr. Akoustikos = das Gehör betreffend). Physik: Lehre vom Schall und seine Wirkungen. Hörbarer Schall hat etwa 20 - 20.000 Schwingungen pro Sekunde (= Hertz (Hz); 1000 Hz = 1 Kiloherzt (KHz)). Schall mit mehr als 20 kHz heißt Ultraschall, langsame Schallschwingungen unt 20 Hz heißen Infraschall. Die Lautstärke von Schall wird angegeben in Dezibell (dB).


Akustikrohr
Akustikrohre sind Bauteile des Hörsystems. Sie bestehen aus Metall, Gummi oder einer Kombination aus beidem. Das „Mikrofon-Akustikrohr" leitet den aufgenommenen Schall weiter zum eingebauten Miniaturmikrofon. Das „Hörer-Akustikrohr" leitet den vom Hörer verstärkten Schall weiter zum Ausgang des Hörsystems, der aus einem gebogenen Hörwinkel besteht. Durchmesser, Länge und Material des Akustikrohres beeinflussen entscheidend die Leistung und den Klang eines Hörsystems.


Alterssichtigkeit
Abnahme der Fähigkeit des Auges zur Entfernungseinstellung (Akkomodation) mit zunehmenden Alter. Die Augenlinse verliert mit der Zeit durch natürliche Vorgänge ihre Fähigkeit, sich auf nahe gelegene Gegenstände einzustellen. Dadurch entsteht eine Weitsichtigkeit. Die fehlenden Einstellmöglichkeiten müssen dann durch Brillen (z.B. Lese-, Arbeits- oder Mehrstärkenbrillen(Bifokalbrille, Trifokalbrille oder Gleitsichtbrille)) behoben werden. Ab etwa dem 40. Lebensjahr betrifft die Altersichtigkeit jeden Menschen, also Normal-, Kurz- und Weitsichtige.


Analoge Signalverarbeitung
Ein analoges System nimmt neben der Sprache leider auch Störgeräusche auf, die durch Klangblenden nur teilweise unterdrückt werden können. Deshalb ist das Verstehen gerade in geräuschvoller Umgebung manchmal schwierig. Außerdem treten bei analogen Hörsystemen Störungen beim Telefonieren mit drahtlosen Telefonen und Handys auf. Die Analoge Hörgeräte sind auf dem Markt heute nicht mehr zu finden.



Anamnese
Anamnese zu einem Beschwerdebild, dessen Ursache im visuellen System liegen können


Aniseikonie
Aniseikonie bedeutet einen Größen- und Formenunterschied zwischen den Seheindrücken des rechten und linken Auges. Diese verschiedenen Seheindrücke können durch unterschiedliche Netzhautbilder und/oder der Weiterleitung und Verarbeitung entstehen. Eine Anisiekonie kann sowohl anatomisch (retinale Aniseikonie) als auch nervlich (funktionale Aniseikonie) oder optisch (z.B. zwei emmetrope Augen unterschiedlicher Baulänge) bedingt sein.


Anisometropie
Beide Augen des Menschen sind in der Augenlänge, im Brechwert oder in der Netzhautstruktur selten vollkommen gleich aufgebaut. So können zum Beispiel beide Augen eine unterschiedliche Länge, Hornhaut- oder Linsenkrümmung aufweisen. Daraus ergeben sich für das rechte und linke Auge verschiedene Brechwertzustände. Diese Verschiedenheit der Fernpunktrefraktion beider Augen wird Anisometropie genannt. Eine Anisometropie liegt vor, wenn ein Auge ametrop (fehlsichtig) und ein Auge emmetrop (rechtsichtig) ist, oder beide Augen ametrop sind und unterschiedliche Korrektionswerte (zum Beispiel R – 1,0 dpt, L – 2,0 dpt) benötigen. Eine Anisometropie hat eine Aniseikonie zur Folge.
Die Anisometropie wird zudem unterschieden in:

Längenanisometropie: Beide Augen haben den gleichen Brechwert, aber unterschiedliche Baulänge.

Brechwertanisometropie: Beide Augen haben die gleiche Baulänge, aber der Gesamtbrechwert ist unterschiedlich.


Anpassteil
Hörsysteme finden manchmal hinter dem Ohr, z.B. bei abstehenden Ohrmuscheln, keinen festen Halt. Ferner können schmerzhafte Druckstellen dadurch entstehen, dass das Hörgerät nicht plan-, sondern nur punktweise auf der Ohrmuschelrückwand aufliegt. Abhilfe schafft eine Auffüllung des Hohlraumes zwischen Hörsystem und hinterer Ohrmuschel mit einem Kunststoffmaterial. Solch ein Anpassteil wird am Hörsystem befestigt. Es muss darauf geachtet werden, dass weiterhin ein ungehinderter Service des Hörsystems gewährleistet ist.
 

ANSI (American National Standards Institute)
Das American National Standards Institute ist der Herausgeber der amerikanischen Normenblätter. Beispielsweise werden Messvorschriften für Hörsysteme festgelegt, um vergleichbare Messergebnisse zu ermöglichen.
 

Asthenopische Beschwerden
Symptome, welche bei nicht oder mangelhaft kompensierter Heterophorie (keine natürliche Parallelstellung der Augen) auftreten, sind oft verschiedener Natur. In erster Linie sind sie auf die übermäßige Anstrengung des Nerven- und Muskelapparates der Augen zurückzuführen. Dies äußert sich in Form von Kopf- oder Augenschmerzen, Brennen oder Jucken und häufig Rötung der Augen. In schweren Fällen kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Verweis: Heterophorie



Audiogramm
Als Audiogramm bezeichnet man das Ergebnis einer Messung des individuellen Hörvermögens. Dafür werden der Testperson Töne mit unterschiedlichen Frequenzen übermittelt. Deren Lautstärke wird dabei jedesmal, von einem Wert unterhalb der Hörschwelle beginnend, gesteigert, bis die Meldung der Wahrnehmung erfolgt. Diese Meldungen werden protokolliert und in ihrer Gesamtheit in Form einer grafischen Kurvendarstellung wiedergegeben.Audiogramme werden von HNO-Ärzten und Hörgeräteakustikern angefertigt. Für genauere Prüfungen werden auch Sprachaudiogramme angelegt.


Audiometer
Elektronische Geräte für die Hörprüfung mit Sinustönen, Rauschen, Sprache und anderen Testmateriealien. Die Signale werden dann entweder auf Kopfhörer oder auf Lautsprecher gegeben. Mit ihnen können beispielsweise die Hörschwelle und die Unbehaglichkeitsschwelle eines Patienten ermittelt werden. Eine Hörschwelle (Audiogramm), das bei störenden Geräuschen erstellt wurde, ist wertlos. Audiometer stehen deshalb of in sog. "Hörkabinen". Audiometer müssen die vorgeschriebenen Normen erfüllen und regelmäßig gewartet und kalibriert werden, damit die erstellten Audiogramme vergleichbar bleiben.
 

Audiometrieräume
Größe des Raumes: mindestens 2 m x 3 m. Ausstattung: Teppichboden, reflexionsarme Wand- und Deckenverkleidung, warme Farbtöne, keine Lochplatten.
Beleuchtung: Wegen geringer Wärmeentwicklung Leuchtstofflampen mit Warmtonröhren. Die Drosseln der Leuchtstofflampen liegen wegen möglicher Brummeinstreuung außerhalb des Raumes.
Belüftung: Ab- und Zuluft werden durch einen geräuscharmen Ventilator gesteuert. Das Belüftungsrohr ist mit Dämmmaterial ausgekleidet.
Störschall: Darf bei der Routine-Audiometrie bis zu 40 dB (A) betragen. Erreicht wird dies durch Doppelwände und Doppeltüren.
Audiometer: Ist so angeordnet, dass der Patient keine Möglichkeit hat, auf das Audiogramm zu schauen. Die Lautsprecher für die Freifeldmessung haben zu den Ohren des Patienten einen Abstand von 1 m.
Audiometrische Messungen
Zu unterscheiden sind subjektive Messungen, die von den Angaben der Patienten abhängen, und objektive Messungen, die nur seine Anwesenheit erfordern.
Subjektive Messungen:
Hörschwellen für Sinustöne für Luft- und Knochenleitung,
SISI-Test,
Lüscher-Test,
Isophone angenehmen Hörens,
Fowler-Test,
Unbehaglichkeitsgrenze für Sinustöne,
Carhart-Test,
Unbehaglichkeitsgrenze für Rauschen,
Hörverlust für Zahlen im Geräusch,
Diskriminationsverlust für Einsilber,
Feldmann-Stereo-Test,
Unbehaglichkeitsgrenze für Einsilber,
Lee-Test
Lombard Test
Objektive Messungen:
Tympanometrie
Stapediusreflexmessung
Electric Response Audiometrie (ERA)
Electrocochleographie
Otoakustische Emissionen (OAE)
 

Aufblähkurve
Die Aufblähkurve ist eine im Audiogramm eingetragene Hörschwelle für Sinustöne, die mit/ohne Hörsystem im freien Schallfeld erstellt wurde. Man verwendet dieses Verfahren, wenn ein Hörgewinn dargestellt werden soll, jedoch eine sprachaudiometrische Messung nicht durchgeführt werden kann wie z. B. bei Kindern und Ausländern. Es werden die Hörschwellen für Sinustöne über Lautsprecher ohne und mit Hörsystem ermittelt. Die Fläche zwischen beiden Hörschwellenkurven stellt den Hörgewinn dar. Im Audiometrie-Raum mit ungenügend reflektionsarmen Wänden kann sich allerdings durch stehende Wellen eine unterschiedliche Schalldruckverteilung aufbauen, die dann das Messergebnis verfälscht. Ein sprachaudiometrischer Hörgewinn ist deshalb einer Aufblähkurve immer vorzuziehen.
 

Ausgangsschalldruckpegel
Der Ausgangsschalldruckpegel ist der Schalldruckpegel, der nach der Verstärkung durch ein Hörsystem am Ausgang des Hörers auftritt. Die Höhe des Ausgangsschalldruckpegels ist abhängig von der Höhe des Eingangsschalldruckpegels (z. B. 65 dB bei Umgangssprache) und der Verstärkung des Hörsystems. Die Leistungsfähigkeit des Hörers bestimmt den höchstmöglichen Ausgangsschalldruck. Im-Ohr-Hörsysteme erreichen maximale Ausgangsschalldrücke von bis zu 135 dB; Hinter dem Ohr-Geräte von bis zu 140 dB; Taschengeräte erreichen etwa 150 dB.
 

Ausschwingzeit
Sie tritt bei automatischen Verstärkungsregelungen (AGC) auf. Man bezeichnet als Ausschwingzeit die Zeit, in der eine durch die automatische Verstärkungsregelung herabgesetzte Verstärkung wieder auf die ursprüngliche Verstärkung heraufgeregelt wird. Sie entsteht bei analoger Signalverarbeitung durch die bei AGC-Schaltungen verwendeten Kondensatoren und Widerstände. Eine kleine Ausschwingzeit von z. B. 10ms ist für die Verständlichkeit von Wortanfängen nach lauten Schallereignissen günstig. Sie würde allerdings bei sich wiederholenden Impulsgeräuschen ständige Lautstärkeschwankungen hervorrufen. Bei einigen Hörsystemen lässt sich daher die Größe der Ausschwingzeit bis auf 400 ms einstellen. So besteht die Möglichkeit, die Ausschwingzeit der individuellen Hörumgebung anzupassen.



Außenohr
Das Außenohr besteht aus der äußerlich sichtbaren Ohrmuschel, dem äußeren Gehörgang und dem Trommelfell. Die Hauptfunktion des Außenohres besteht darin, den aus der Umwelt kommenden Schall zu bündeln und an die inneren Teile des Gehörs weiterzuleiten. Hierbei hat die spezielle Form des Außenohres eine Verstärkerfunktion. Außerdem ermöglicht es die Form des Außenohres auch, die Richtung von Schallquellen festzustellen.


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